Worum geht es hier?!

 

Wie kann es sein, dass Menschen qualvoll sterben müssen, während es uns einige hundert Kilometer weiter so gut geht?

Vor ein paar Tagen sah ich das Bild des kleine Ailan Kurdi.

Dieses Bild ließ mich nicht mehr los.

Ailan ist ein dreijähriger Junge, der mit seinem Bruder und seinen Eltern aus Kobane/Syrien kamen. Kobane ist ein stark umkämpftes Gebiet und sie waren auf der Flucht vor dem Islamischen Staat. Was der IS ist und zu was er imstande ist, muss ich dir wohl nicht näher erläutern.

Tausende Menschen fliehen vor dem Wahnsinn aus Syrien und wollen Schutz in Europa oder anderen Teilen dieser Welt suchen. So auch die Familie von Ailan. Sie haben eine Verwandten, der schon 20 Jahre in Kanada lebt und genau dort wollen sie hin.

Doch dazu wird es nicht kommen…

Meine erste – noch hilflose – Reaktion auf Facebook

Als ich die Bilder sah, musste ich mit meiner Wut irgendwo hin. Und ich bin damit raus gegangen. Ich glaube, dass ich ein paar Leuten damit die Augen zumindest ansatzweise geöffnet habe. Heute bin ich zum Glück schon viel weiter.

Die Menschen, die in katastrophalen Situationen das meiste Geld verdienen sind Schleuser. Sie versprechen den verzweifelten Menschen eine sichere Reise in sichere Gebiete. Doch die meisten dieser Schleuser haben nur den schnöden Mammon im Auge und nichts anderes.

Ailans Vater drückt einem dieser Schleuserbanden 4000 EUR in die Hand, nur damit sie mit seeuntauglichen Schlauchbooten den vergleichsweise kurzen Weg in die Türkei machen können. Sie haben keine Rettungswesten, die Boote sind vollkommen überladen.

Ihr Boot verliert Luft, es kentert und der Vater versucht verzweifelt seine beiden Söhne und seine Frau festzuhalten, doch er scheitert. Sie ertrinken qualvoll.

Ailan wird wie ein lebloses Stück Treibholz an die türkische Küste gespült. Er liegt dort wie hingeworfen. Ein brutales Bild, das einen nicht mehr loslässt. Die Fotografin, die diese Aufnahme machte, wird sagen, dass sie hin und hergerissen war. Doch schlussendlich ist dieses Bild ein erschreckendes Mahnmal für den Wahnsinn, der in diesem Teil der Welt passiert.

Du kannst dir hier seine Geschichte anschauen. Aber Vorsicht: Die Bilder sind nicht ohne.

Was hat das mit mir zu tun?

Ich bin Vater einer einjährigen Tochter und ich bin so froh, dass sie in Sicherheit aufwachsen darf. Die Freiheit, dass zu tun, was ich will, ist eine kostbare Angelegenheit. Das vergessen wir manchmal.

Ailan hat mich erinnert, worum es mir wirklich geht: Ich will die Welt verändern oder zumindest ein Stückchen besser machen.

Inspiriert von Blogger für Flüchtlinge möchte ich nun auch die erreichen, die keine Blogs lesen. Ich möchte auch Podcasthörer erreichen und deswegen gibt es dieses Projekt.

Wie mache ich das?

 

Ein paar Tage später – wieder aufgeräumt und hochmotiviert

Quasi über Nacht habe ich dieses kleine Projekt an den Start gebracht und die ersten Menschen haben schon gespendet! Ich habe es mir auch nicht nehmen lassen, der erste Spender zu sein. Wenn du kein Geld spenden kannst, dann kannst du mir trotzdem helfen. Teile diese Seite, diese Message in deinem Umfeld und hilf mir, dieses Projekt noch bekannter zu machen.

 

Ich werde die Podcaster im deutschsprachigen Raum anschreiben und mit ins Boot holen. Zusammen haben wir eine unglaubliche Menge an Zuhörern und wenn jeder dieser Zuhörer nur einen Euro spendet, dann können wir eine Menge erreichen. Damit das funktioniert, müssen Podcaster bereit sein, in ihren Shows auf dieses Projekt hinzuweisen und in den Shownotes zu verlinken.

Ich hoffe, dass wir dadurch Menschen erreichen, die keinen Blog lesen.

Ich hoffe, dass wir gemeinsam diese Welt ein bisschen besser machen können.

Wie das geht, erfährst du hier!